Du erlebst und nimmst wahr, worauf Du Deinen Fokus setzt

Du erlebst und nimmst wahr, worauf Du Deinen Fokus setzt

Hebt Dein Lieblingslied Deine Stimmung? Was passiert mit Deinem Gesicht, wenn Du an einen lustigen Moment mit Deinen Freunden denkst? Auch wenn dieser schon länger her ist, zaubert Dir der der Gedanke daran wahrscheinlich ein Lächeln ins Gesicht. Wie reagieren Menschen, wenn man Ihnen sagt, dass sie wunderschön sind? Wenn Du Nachrichten hörst oder siehst (seltener Weise schaffen es ‚gute‘ Nachrichten in die Berichterstattung), wie geht es Dir danach? Möchtest Du Dir jetzt holen, was Dir zusteht oder ärgerst Du Dich über die ‚Trumpisierung‘ in der österreichischen Politik?

Es ist eine Tatsache, dass die Informationen, die wir tagtäglich bewusst und unbewusst konsumieren, sich auf unsere Stimmung auswirken. Der positivste und fröhlichste Mensch hat am Ende des Tages eine andere Laune, wenn er nur mir ‚Suderanten‘, Cholerikern und Rechthabern Zeit verbringt.

Im Sommer hatte ich ein interessantes Treffen mit der von mir sehr geschätzten Regina Westenthanner, bei dem folgender Satz fiel „Ich nutze Facebook zur Zeit sehr gezielt und ich überlege mir sehr genau, was ich herausnehme und noch viel mehr, was ich hineinsetze“. Dieser Satz begleitet mich nun seit fast 4 Monaten. Und ich kann Regina da nur rechtgeben.

Wie Du Deine Konten auf sozialen Netzwerken für Dich nutzen kannst

Du hast sicher schon gemerkt, dass Accounts und Profile, deren Beiträge Dich ansprechen, häufig in Deinem Newsfeed aufscheinen. Also immer, wenn Du etwas likest, kommentierst oder teilst, geht Facebook davon aus, dass Dich  Beiträge dieser Art interessieren und zeigt Dir ähnliche Inhalte bevorzugt an (siehe „Facebook Algorithmus“, erklärt von zB tn3).

Ich habe nach meinem Treffen mit Regina ganz bewusst damit begonnen, nur noch mit Beiträgen zu interagieren, die ich als positiv empfinde. Beiträge, die mich gut fühlen lassen. Ich habe zum Beispiel eine Gruppe gefunden, in der ausschließlich positiv stimulierende Beiträge erlaubt sind. Das reicht von Katzenbildern über schlaue Sprüche bis hin zu persönlichen Botschaften. Ich mag das. Und ich möchte auch, dass mein Facebook daraus besteht. Ja, es passieren genug Dinge auf dieser Welt, die bei weitem nicht schön sind. Aber in meinen sozialen Netzwerken, in denen ich Teile meiner Freizeit verbringe, bestimme ich den Inhalt, der mich interessiert und den ich lesen und ansehen möchte. Für alles andere gibt es Nachrichten und Tageszeitungen.

Dasselbe gilt natürlich auch für alle anderen sozialen Netzwerke – das inhaltliche Angebot ist unendlich. Du entscheidest, mit welchen Accounts Du Dich verbindest und von wem Du Updates sehen möchtest. Und wenn Du Dir überlegst, welche Auswirkungen der regelmäßige Konsum von ‚ich schau nur mal kurz was es Neues gibt‘ auf Dich hat, möchtest Du vielleicht auch bewusster Deine Newsfeeds gestalten ;)

Ein Video von und mit Ellen DeGeneres hat den Auslöser gegeben, diesen heutigen Beitrag zu schreiben. Ja, es passieren viele fürchterliche Sachen, aber gleichzeitig so viel Schönes! Unglaublich viele Menschen leisten im Rahmen ihrer Möglichkeiten so viel Positives und darauf darf man sich fokussieren. Finde ich.

 

Meine persönlichen Linktipps:

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